Radroutennetz zu Ende bringen

Radfahren kann man aus vielen Gründen:
Fitness, Gesundheit, Kosteneinsparung und die Freude an Bewegung in der Natur.
Politisch sollen die Schäden des Klimawandels verringert werden. Der damalige CSU-Verkehrsminister sagte dazu, „er sei der festen Auffassung, dass Klimaziele nur erreicht werden könnten, wenn wir einen starken Radverkehr haben und Deutschland ein Fahrradland wird“ (FAZ.net 28.12.2019).
E-Bikes werden dazu beitragen, dass der Anteil des Radverkehrs auch in Nordhessen steigt. Voraussetzung dafür ist eine gute Infrastruktur. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Fraunhofer Instituts.

Auf Antrag der Grünen beschloss die Gemeindevertretung in 2016 das „Radkonzept Ahnatal“. Gebaut werden sogenannte Radpendlerrouten von Ehrsten und Dörnberg über Ahnatal nach Kassel. Die Förderung betrug 80 Prozent. Aus der Fraktion der SPD kamen wichtige Optimierungsvorschläge.

In 2023 wurde die Fertigstellung des Konzepts auf Antrag einer Fraktion u.a. aus Kostengründen gestoppt. Die nächste Ausbaustufe belastet den Haushalt der Gemeinde jedoch mit weniger als einem Tausendstel. Die große Mehrheit der Gemeindevertretung will daher das begonnene Radkonzept sinnvoll zu Ende bringen und „nichts Halbes und nichts Ganzes“ hinterlassen und auch nicht auf die zugesagten Fördermittel verzichten.

Wir werden uns auch in der kommenden Legislaturperiode dafür einsetzen, dass Radler ihre Ziele möglichst schnell, sicher und klimafreundlich erreichen können.  

Albert Walch

Blick auf den in 2022 fertig gestellten Radwegeabschnitt vom Kreisel zwischen Harleshausen und Vellmar in Richtung Ahnatal (Foto: A. Walch)

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

Verwandte Artikel