{"id":2366,"date":"2020-08-19T12:11:42","date_gmt":"2020-08-19T10:11:42","guid":{"rendered":"http:\/\/gruene-lk-ks.de\/baunatal\/?p=2366"},"modified":"2020-08-20T12:19:44","modified_gmt":"2020-08-20T10:19:44","slug":"buergerversammlung-am-trineweg-warme-worte-aber-keine-loesung-in-sicht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gruene-lk-ks.de\/baunatal\/buergerversammlung-am-trineweg-warme-worte-aber-keine-loesung-in-sicht\/","title":{"rendered":"B\u00fcrgerversammlung am Trineweg: Warme Worte aber keine L\u00f6sung in Sicht"},"content":{"rendered":"\n<p>Lange schon schwelt der Konflikt am Trineweg in Gro\u00dfenritte. Die Anwohnenden f\u00fchlen sich gest\u00f6rt vom hohen Verkehrsaufkommen und h\u00e4ufigen Verst\u00f6\u00dfen gegen die dort zul\u00e4ssige H\u00f6chstgeschwindigkeit von Tempo 30 . Im Zuge einer B\u00fcrgerinformation Anfang August, an der mehr als 30 Anwohner*innen sowie Mandatstr\u00e4ger*innen teilnahmen, unter Ihnen Stadtverordnetenvorsteher <strong>Henry Richter, <\/strong>die <strong>GR\u00dcNEN Stadtverordneten Florian Pfeiffer<\/strong> und deren Fraktionsvorsitzende <strong>Edmund Borschel,<\/strong> war der Unmut bei den Betroffenen deutlich zu sp\u00fcren. W\u00e4hrend B\u00fcrgermeisterin <strong>Silke Engler<\/strong> von den Ma\u00dfnahmen berichtete, die das Rathaus unter ihrer F\u00fchrung zur L\u00f6sung dieses Konfliktes ergriffen habe, war die Unzufriedenheit der Anwohnenden mit den aus ihrer Sicht unzureichenden Ma\u00dfnahmen zur Verkehrsberuhigung un\u00fcbersehbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Die B\u00fcrgermeisterin sagte zwar zu, die zahlreichen konstruktiven Vorschl\u00e4ge der Anwohnenden wie der Verkehr zu entschleunigen sei, weiter zu pr\u00fcfen. Gleichzeitig verwies die Rathauschefin darauf, dass st\u00e4dtische Messungen einen objektiven R\u00fcckgang des Verkehrsaufkommens im Trineweg ergeben h\u00e4tten: von Mai\u00a02014 mit 4.000 Fahrzeugen\u00a0 zu September\u00a02019\u00a0 mit 3.000\u00a0Fahrzeugen. Immerhin ein R\u00fcckgang von 1.000 pro Tag.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ergebnis der letzten Tempomessung im Mai 2020 habe ergeben, dass bei \u201enur 12 Prozent\u201c der Fahrer*innen (insgesamt 875) das Tempolimit \u00fcberschritten wurde. Die gemessene H\u00f6chstgeschwindigkeit habe dabei bei maximal 15\u00a0km\/h \u00fcber den vorgeschriebenen 30\u00a0km\/h gelegen. Bei einigen der Anwohnenden riefen die Zahlen der B\u00fcrgermeisterin nur Kopfsch\u00fctteln hervor, unter ihnen auch <strong>Herbert G\u00f6tz<\/strong>. Er berichtete, entgegen den Ausf\u00fchrungen Englers, von einem pers\u00f6nlich empfundenen st\u00e4rkeren Verkehrsaufkommen sowie -verst\u00f6\u00dfen und verweist auf die beiden neuen Wohngebiete in der Gegend und\u00a0 zunehmende Ignoranz gegen\u00fcber Verkehrsschildern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die von den Anwohnenden vorgeschlagenen Ma\u00dfnahmen waren vielf\u00e4ltig und reichten von der Installation sogenannter Dialog-Displays \u00fcber Berliner Kissen bis hin zur \u00c4nderung der Verkehrsf\u00fchrung, d.h. \u201cRechts vor Links\u201c wie in der weiter oben gelegenen Chattenstra\u00dfe oder versetzten Stra\u00dfenverengungen, z.B. mit Blumenk\u00fcbeln. Es handele sich dabei zwar um pr\u00fcfenswerte Vorschl\u00e4ge jedoch sei ein zentraler Haken bei all diesen Vorschl\u00e4gen, neben den klammen Kassen bzw. relevanten Kosten, dass sie unter Umst\u00e4nden die P\u00fcnktlichkeit des Schulbusses gef\u00e4hrden k\u00f6nnten. F\u00fcr die B\u00fcrgermeisterin ein gewichtiger Zielkonflikt, da ein unp\u00fcnktlicher Schulbus schnell Proteste von Eltern, Sch\u00fcler*innen und Lehrer*innen auf den Plan rufen k\u00f6nnte, weswegen sie zuvor das Gespr\u00e4ch mit dem NVV suchen wolle.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles in allem bleibt nach der B\u00fcrgerversammlung der Eindruck, dass man abseits vieler warmer Worte kein St\u00fcck weitergekommen ist und dass dieser bereits sechs Jahre schwelende Konflikt in der nahen Zukunft nicht von der Verwaltungsspitze sondern durch die Stadtverordnetenversammlung gel\u00f6st werden muss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lange schon schwelt der Konflikt am Trineweg in Gro\u00dfenritte. Die Anwohnenden f\u00fchlen sich gest\u00f6rt vom hohen Verkehrsaufkommen und h\u00e4ufigen Verst\u00f6\u00dfen gegen die dort zul\u00e4ssige H\u00f6chstgeschwindigkeit von Tempo 30 . 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