Reges Treiben herrschte oft an den Wahlständen

Reges Treiben herrschte oft an den Wahlständen

Nachlese zur Bürgermeisterwahl 2021

Nach dem hervorragenden Abschneiden des parteilosen Bürgermeisterkandidaten Henry Richter, nominiert von den GRÜNEN und unterstützt von der FDP aber auch vielen Bürger*innen, bei der Bürgermeisterwahl mit 29,5 %  möchten sich auch die GRÜNEN Baunatal ganz herzlich bei all den Wähler*innen bedanken, die dieses bisher einmalige Ergebnis für einen GRÜNEN Bewerber ermöglicht haben. Gleicher Dank geht natürlich auch an Henry für sein kreatives und immer wieder mit Überraschungen gespicktes Engagement, nicht nur an den Wahlständen. 

Eine Schnellzeichnerin fertigte Portraits von Standbesucher*innen

Im Rückblick lässt sich feststellen, dass von drei gesteckten Zielen im Wahlkampf zumindest zwei erreicht werden konnten. Dazu gehörte ein Ergebnis nahe an 30 %,  und es sollte zumindest das zweitbeste Stimmenergebnis erzielt werden, was die Teilnahme an einem 2. Wahlgang ermöglicht hätte, im Fall einer Stichwahl. Leider wurde das dritte Ziel, eine  Stichwahl, knapp verfehlt. Ein Grund war das Abschneiden von zwei Mitbewerbern mit lediglich 6 und etwa 10 %. Dadurch reichten 53,4 % im ersten Wahlgang für die Wahl der neuen Bürgermeisterin. Frustrierend war, wie so oft, die geringe Wahlbeteiligung von 40 %, obwohl eine Direktwahl kommunale Belange stark tangiert. Damit haben letztlich nur  21,5 % des Wahlvolkes der neuen Amtsinhaberin die Stimme gegeben und damit ihr Vertrauen ausgesprochen.

Besonders erfreulich und positiv bei dieser Wahl ist das Abschneiden von Henry Richter, dem stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher, in den Stadtteilen Guntershausen und Hertingshausen,  wo er mit 45 % und 35 % vor allen Mitbewerbern auf Platz 1 landete. Auch in Altenritte mit 35 % und Rengershausen mit 34 % wurden hervorragende Ergebnisse erzielt.

Diese Ergebnisse  machen Mut für künftige Aufgaben und die parlamentarische Arbeit, auch im Zusammenwirken mit der gewählten Bürgermeisterin Manuela Strube. In einer Mail kurz nach der Wahl an sie übermittelte der GRÜNE Fraktionsvorsitzende Edmund Borschel  Glückwünsche und bot ihr, im Anschluss an einen von unserer Seite immer fair geführten Wahlkampf, an: Reges Treiben herrschte oft an den Wahlständen „eine konstruktive Zusammenarbeit mit unserer GRÜNEN Fraktion innerhalb und außerhalb der Stadtverordnetenversammlung, zum Wohle unserer Stadt in diesen schwierigen Zeiten. Das schließt sicherlich mit ein, dass wir zu Themen mit unterschiedlichen Sichtweisen, die Debatte auch kritisch-solidarisch begleiten werden. Ziel wird dabei immer sein, die Interessen der Stadtgesellschaft und ihrer Mitglieder in Einklang zu bringen mit unseren Verantwortlichkeiten als Stadtverordnete.“

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