Rückblick auf die Bundestagswahl Obwohl wir GRÜNE einen Zuwachs von 3,5 % gegenüber der letzten BTW und 1.800 Baunataler*innen uns ihre Stimme gegeben haben, reichte es leider nur für 11,3 %. Wir hätten uns nach einem engagierten Wahlkampf vor Ort und dem hervorragenden Kommunalwahlergebnis natürlich mehr erhofft. Dennoch möchten wir allen Baunataler Wähler*innen danken, für das ausgesprochene Vertrauen. Eine detailliertere Analyse, besonders zu den Ortsteilen, finden Sie auf unserer Homepage. Bundesweit sind wir noch einmal mit einem "Blauen Auge" davon gekommen, mit 14,3 %, nach weit besseren Prognosen. Besonders erfreulich sind die erstmalig gewonnenen 3 nordhessischen GRÜNEN Bundestagsmandate mit Dr. Bettina Hoffmann (Niedenstein), Boris Mijatovic und Awet Tesfaiesus aus Kassel. Kreisweit gesehen liegen wir mit unserem Baunataler GRÜNEN Wahlergebnis leider nur noch im Mittelfeld. Daran gilt es zu arbeiten. In Erinnerung bleibt der Wahlkampfhöhepunkt der GRÜNEN in Nordhessen mit dem Auftritt von Robert Habeck auf dem mit Zuschauer*innen voll bepackten Königsplatz in Kassel. Unter den mehr als 600 Besucher*innen der Wahlkampfveranstaltung waren auch ein halbes Dutzend der Baunataler GRÜNEN und Mandatsträger, die Auftritt und Rede von Robert “live“ erleben wollten. Nicht nur die Vorsitzende der Kreistagsfraktion Monika Woizeschke-Brück, der OV Vorsitzende Lothar Rost, die Stadtverordneten Martina Klein und Florian Pfeiffer sowie der Fraktionsvorsitzende Edmund Borschel waren begeistert von der fast einstündigen Rede des GRÜNEN Spitzenkandidaten im Tandem mit Annalena Baerbock. Trotz Sicherheitsvorkehrungen und -beschränkungen wegen Corona war die Stimmung bei herrlichem Wetter hervorragend. Da konnten auch gelegentliche Trillerpfeifen, Zwischenrufe und Plakate von Gegendemonstranten und Querdenkern nicht extrem stören. Robert bügelte es locker weg in seiner typisch norddeutschen Art und Gelassenheit, gelegentlich begleitet mit einem Lächeln oder gar einem Dank an die Störer, dass sie insgesamt doch recht friedlich blieben. In seiner Rede streifte er das gesamte Spektrum an Themen, die den gesellschaftlichen Wandel in unserer Zeit beschreiben. Robert kritisierte dabei besonders die überwiegende “Inhaltslosigkeit der politischen Debatten“ in den Fernsehduellen der 3 Spitzenkandidat*innen, wenn sich auf die bekannten Nebensächlichkeiten bezogen wird, in Anbetracht der gravierenden Krisen, dem Vertrauensverlust bei Afghanistan und Umweltkatastrophen, wie bei jüngsten Überschwemmungen in Deutschland. “Die Vielzahl der Katastrophen lässt uns keine Wahl und keine Zeit, um zu handeln!“ Bewusste Verantwortungslosigkeit“ mit Verweis auf das BVG-Urteil zum Klimaschutz wird dabei erkennbar. Hier musste erst das Oberste Gericht einschreiten, und Gesetze zum besseren Schutz künftiger Generationen anmahnen. Ein Streiten und Ringen um die besten Antworten und Lösungen u.a. beim Klimaschutz, in Sozialfragen, bei der Gesundheits-, Wohnungs-, Energie- und Sicherheitspolitik, stehen jetzt nach der Wahl an. Jetzt wird von der neuen Regierung verlangt, Verantwortung zu übernehmen. Dies werden wir GRÜNE in einer künftigen Koalition tun, nachdem die Wähler*innen uns den Auftrag gegeben haben.

Rückblick auf die Bundestagswahl

Obwohl wir GRÜNE einen Zuwachs von 3,5 % gegenüber der letzten BTW und 1.800 Baunataler*innen uns ihre Stimme gegeben haben, reichte es leider nur für 11,3 %. Wir hätten uns nach einem engagierten Wahlkampf vor Ort und dem hervorragenden Kommunalwahlergebnis natürlich mehr erhofft. Dennoch möchten wir allen Baunataler Wähler*innen danken, für das ausgesprochene Vertrauen. Eine detailliertere Analyse, besonders zu den Ortsteilen, finden Sie auf unserer Homepage. Bundesweit sind wir noch einmal mit einem „Blauen Auge“ davon gekommen, mit 14,3 %, nach weit besseren Prognosen.  Besonders erfreulich sind die erstmalig gewonnenen 3 nordhessischen GRÜNEN Bundestagsmandate mit Dr. Bettina Hoffmann (Niedenstein), Boris Mijatovic und Awet Tesfaiesus aus Kassel. Kreisweit gesehen liegen wir mit unserem Baunataler GRÜNEN Wahlergebnis leider nur noch im Mittelfeld. Daran gilt es zu arbeiten.

In Erinnerung bleibt der Wahlkampfhöhepunkt der GRÜNEN in Nordhessen mit dem Auftritt von Robert Habeck auf dem mit Zuschauer*innen voll bepackten Königsplatz in Kassel. Unter den mehr als 600 Besucher*innen der Wahlkampfveranstaltung waren auch ein halbes Dutzend der Baunataler GRÜNEN und Mandatsträger, die Auftritt und Rede von Robert “live“ erleben wollten. Nicht nur die Vorsitzende der Kreistagsfraktion Monika Woizeschke-Brück, der OV Vorsitzende Lothar Rost, die Stadtverordneten Martina Klein und Florian Pfeiffer  sowie der Fraktionsvorsitzende Edmund Borschel waren begeistert von der fast einstündigen Rede des GRÜNEN Spitzenkandidaten im Tandem mit Annalena Baerbock.  Trotz Sicherheitsvorkehrungen und -beschränkungen wegen Corona war die Stimmung bei herrlichem Wetter hervorragend. Da konnten auch gelegentliche Trillerpfeifen, Zwischenrufe und Plakate von Gegendemonstranten und Querdenkern nicht extrem stören. Robert bügelte es locker weg in seiner typisch norddeutschen Art und Gelassenheit, gelegentlich begleitet mit einem Lächeln oder gar einem Dank an die Störer, dass sie insgesamt doch recht friedlich blieben.

GRÜNE Baunatal,  (v.l.)  Lothar, Martina, Monika, Florian vor der Bühne auf dem Königsplatz

In seiner Rede streifte er das gesamte Spektrum an Themen, die den gesellschaftlichen Wandel in unserer Zeit beschreiben. Robert kritisierte dabei besonders die  überwiegende “Inhaltslosigkeit der politischen Debatten“ in den Fernsehduellen der 3 Spitzenkandidat*innen, wenn sich auf die bekannten Nebensächlichkeiten bezogen wird, in Anbetracht der gravierenden Krisen, dem Vertrauensverlust bei Afghanistan und Umweltkatastrophen, wie bei jüngsten Überschwemmungen in Deutschland. “Die Vielzahl der Katastrophen lässt uns keine Wahl und keine Zeit, um zu handeln!“ Bewusste Verantwortungslosigkeit“ mit Verweis auf das BVG-Urteil zum Klimaschutz wird dabei erkennbar. Hier musste erst das Oberste Gericht einschreiten, und Gesetze zum besseren Schutz künftiger Generationen anmahnen.  

Ein Streiten und Ringen um die besten Antworten und Lösungen u.a. beim Klimaschutz, in Sozialfragen, bei der Gesundheits-, Wohnungs-, Energie- und Sicherheitspolitik, stehen jetzt nach der Wahl an. Jetzt wird von der neuen Regierung verlangt, Verantwortung zu übernehmen. Dies werden wir GRÜNE in einer künftigen Koalition tun, nachdem die Wähler*innen uns den Auftrag gegeben haben. 

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